WERKE AUSWAHL

Dreifaltigkeit - Binärcode der Fruchtbarkeit

2015

maschinell erstellt

PVC, schwarze Konfetti

3x 313cm x 45cm

Fruchtbarkeit ist codiert mittels Öffnungen in Form und Größe von Aktenlochungen.

Jede dieser Öffnungen beschreibt einen Tag im Leben der fruchtbaren Frau, jede gelochte Linie einen Zyklus.

Dargestellt ist eine durchschnittliche westliche Frauenbiografie, reduziert auf die biologisch-weibliche Funktion.

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different point of view

2012, 2013

3 Länder 16 Kunsthäuser

Fotografie, Originalgröße des Motivs

 

 Ausblicke aus dem Inneren der Kunsthäuser, hinaus in die Welt, werden untereinander ausgetauscht.

16 Abbildungen der „Wirklichkeit“ wechseln den Ort.

Fotografie, Ausblick aus  Fenster im Kunsthauses Baselland, Muttenz in der Kunsthalle Palazzo, Liestal, Minka Strickstrock

 

Ausblick aus einem Fenster des Kunsthauses Baselland, Muttenz in der Kunsthalle Palazzo, Liestal 

Fotografie, 154cm x 108cm 

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Reflexion

2003

Glas und Spiegelfacetten

3x 160 cm x 80 cm

Kunstförderpreis Sparkasse Bayreuth

Die Installation„Reflexion“: reduziert auf Transparenz und Spiegelung. Drei große rechteckige Scheiben wie  schwebend mitten im Raum. Vertikale, diagonale und horizontale Spiegelstreifen im wechselnden Rhythmus mit Durchsicht. In den Spiegelfacetten sieht der Betrachter sich selbst, in den transparenten Streifen zugleich sein Gegenüber.

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reflexions -  in motion

2010

Kurzfilm 

Gemeinschaftsprojekt: Thomas Klein, Minka Strickstrock

 

Link zum Film reflexions-in motion:

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Schöne Haussicht - Galerie Stapflehus, Weil am Rhein 2011

auf der Suche nach dem verlorenen Fenster

entfernter Wandausschnitt, Acrylglasscheibe, vorhandenes Fenster

Hier ist ein Fenster sichtbar gemacht, das lange kein Fenster war.

Es diente die letzten Jahre als Dekorationselement, war nur von Außen zu sehen. Die  Wand wurde aufgeschnitten, um das Verborgene dahinter Liegende, den Ausblick, sichtbar zu machen.

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das wiedergefundene Fenster

117cm x 80cm

Spiegel, Fotografie (Seitenverkehrt)

Rückspiegelung. Das reale freigelegte Fenster spiegelt sich selbst und den Betrachter (je nach Position).

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windows I

Fotografie auf Vinyl, Acrylglas, je 4-teilig

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Windauge

Steintapete Premium, Ziegelmauer auf Säulenummantlung

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windows II

Fotografie auf Backlightfolie

10x / 34 cm x 27 cm

5 fotografierte Fensterausblicke, Originalgröße der Fensterausschnitte,

werden im Treppenturm des Hauses vertauscht.

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windows in/out

2011

2 Filmprojektionen auf DVD, Loop, mit Ton

Beamer, Film, Wand, Fenster

Die Filme 1 und 2 zeigen einen Vorgang aus zwei Perspektiven in Originalgröße.

Der erste Film zeigt uns den Vorgang aus dem Hausinneren heraus gefilmt, der Zweite zeigt den Selben von Außen:

Ein Kind klettert durch den einen Flügel des Fenster ins Haus hinein, aus dem anderen wieder nach draußen.

Der Film 1 wird auf eine Wand projiziert, wohinter ein äquivalentes Fenster verborgen ist.

Gegenüber im Raum:

Auf einem Wandausschnitt (er verbarg ein äquivalentes Fenster im EG des Hauses) wird Film 2 gezeigt.

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Alles wird doch noch gut

Fotografie auf Vinyl, Spanplatte, MDF, 4 Scharniere, Kantenumleimer

69 cm x 100 cm (bei geschlossenen Flügeln)

Flügelaltar (Triptychon) der durch zwei bewegliche Flügel geöffnet und geschlossen werden kann.

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rear window

40cm x 40cm, s/w Fotografie, 31 Stück (24 Stunden), auf Vinyl, Acrylglas

Das Fenster zum Hof, bezugnehmend auf die Position des Fensters und die innere (Voyeur) und äußere Position (am Fenster) der fiktiven, nach draußen schauenden Person, bzw. der Fotografin.

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curtain I

2x  50cm x 100cm

Fotografie auf Vinylfolie, Acrylglas

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ICH

2011

Spiegel, sandgestrahlt

31 x 20 cm x 20 cm

(Spiegel/schwarz: Versuchsanordnung im Atelier)

Die Serie beginnt mit einem blanken Spiegelglas. 

Spiegel für Spiegel nimmt das Wort „ICH“ an Größe zu, bis es die gesamte Fläche einnimmt, d.h. kein reflektierender Bereich mehr vorhanden ist.

Im 15., reflektionslos scheinenden Spiegelglas, können wir erneut in kleinen Lettern das Wort „ICH“ entdecken. Diesmal in spiegelnden Buchstaben auf blinder Fläche, welche wiederum Bild für Bild anwachsen. 

Die Serie endet beim 31. blanken Spiegel.

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Dreifaltigkeit - Binärcode der Fruchtbarkeit

1999

Eisen, Plexiglas, Licht

3x 279cm x 31cm

Fruchtbarkeit ist codiert mittels Öffnungen in Form von Aktenlochungen.

Jede dieser Öffnungen beschreibt einen Tag im Leben der fruchtbaren Frau, jede gelochte Linie einen Zyklus.

Bläuliches Licht strahlt durch die Lochungen aus dem Inneren der Eisenkisten.

Dargestellt ist eine durchschnittliche westliche Frauenbiografie, reduziert auf die biologisch-weibliche Funktion.

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aus krummem Holze

2001 bis...

3 Metallregale, Plexiglas, Fotografie, Licht

125 Plexiglaskuben leuchten von 3 Regalen. Sie zeigen vergrößerte Fotografien derselben Hautpartie unterschiedlicher menschlicher Handrücken.

In Fächern aufgereiht gewähren sie Einblicke in den Alterungsprozess vom 1. bis zu dem projektierten 125. Lebensjahr. Einige Lebensalter sind noch nicht dokumentiert. Work-in-progress. 

Der Titel dieser Installation „aus krummem Holze“ geht auf Immanuel Kant, genauer auf seine Schrift „Idee zu einer allgemeinen Geschichte“ zurück.

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Kunst für die Arztpraxis

Fenster - schauen wir mal

2006

Acrylglas, Farbfotografie, Licht, Metallkasten

120 cm x 90 cm x 10 cm                                                       

Die Fotografie ist auf Originalgröße des realen Fensterausschnitts vergrößert. 

©Foto: Minka Strickstrock, Heizkörper - wird schon, Fotografie

Heizkörper - wird schon

2006

Acrylglas, Farbfotografie, Metallkasten, Heizkostenverteiler

85 cm x 88 cmx 10 cm

Fotografierte Heizung, Originalgröße mit montiertem, funktionsfähigem Heizkostenverteiler versehen.

Pink - hoffen wir mal

2006

105 cm x 33cm

Acrylglas, Folie mit ausgestanzten Öffnungen

(die Folie schützte die Fotografie „Fenster“)

Drei Stühle - warte mal

2006

25 cm x110 cm

Fotografie dreier Stuhllehnen, in Streifen geschnitten,  auf Spiegel montiert (je 4mm Foto, 4mm Spiegel). Gegenüber stehen drei Stühle (SERIES 7™by Arne Jacobsen).

Der auf einem der Stühle sitzende Betrachter wird in den Spiegelstreifen reflektiert, die  Fotostreifen reagieren nicht auf das Gegenüber.

Praxisaltar - bitte mal

2006

Scharnieren zum Aufklappen,  80 cm x 39 cm

Acrylglas, Fotografie, bewegliche Flügel

Der Hausaltar, für eine Arztpraxis konzipiert, verweist auf religiöse und säkulare Phänomene, wie z.B. Hoffen, Vertrauen oder Glauben. Sicherheiten sind immer vorläufig. Zugeklappt sehen wir eine Fotografie des gegenüberliegenden, realen Fensters, als reflektiere es sich auf den Flügeln.

Herren und Damen - muss mal

2006

je 20 cm x 110 cm

Acrylglas, Fotografie, Die Bilder sind gegenüber der Originaltüren auf gleicher Höhe und Größe an die Wand montiert.